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Die akademische Diskussion über offene Kinder- und Jugendarbeit hat eine lange Tradition und ist mit den Namen einiger Koryphäen verbunden. Zwischen den 60er und 80er Jahren wurden unterschiedliche theoretische Konzepte entwickelt, die zueinander in Konkurrenz standen. Seit etwa zehn Jahren konzentrieren sich die Debatten auf drei Themen. Zum einen wird immer wieder über Jugend und Jugendliche räsoniert, wobei sich die Diskussion nicht mehr wie in früheren Jahrzehnten auf „die“ Jugend bezieht, sondern auf einzelne Gruppen von Jugendlichen. Zweitens steht das Thema „Bildung“ hoch im Kurs, eine Debatte, die sich in der Kinder- und Jugendarbeit nach der Veröffentlichung der ersten PISA-Studie enorm intensiviert hat. Das dritte zentrale Thema des wissenschaftlichen Diskurses sind Fragen der „Qualitätsentwicklung“, die für methodische Konzeptentwicklung und Selbstevaluation steht. Hintergrund dieser Diskussion sind sowohl das eigene Interesse an einer professionellen Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit, als auch der wachsende Druck der Geldgeber im Hinblick auf einen Nachweis ihrer Wirkungen oder Ergebnisse.
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