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Die Frage nach den Arbeitsprinzipien der offenen Kinder- und Jugendarbeit kann aus unterschiedlichen Perspektiven beantwortet werden. Sie hält zum einen eine Fülle von Angeboten vor, wobei sich historisch ein bestimmter Katalog von Maßnahmen oder Angebotsformen herausgebildet hat; zum anderen können Einrichtungstypen voneinander unterschieden werden. Drittens verweist die Frage auf spezifische professionelle Handlungsmuster. Gleichsam übergreifend können „Strukturmaximen“ beschrieben werden, d.h. allgemeine Grundlagen wie Freiwilligkeit, Mitbestimmung, Selbstorganisation und Geschlechterdifferenzierung, die jeder zu beachten hat, der - mit welchen Angeboten, in welchen Einrichtungen und mit welchen Handlungsorientierungen auch immer - offene Kinder- und Jugendarbeit anbieten will. Der Blick auf die offene Kinder- und Jugendarbeit aus diesen unterschiedlichen Perspektiven ordnet sozusagen das häufig chaotisch anmutende Arbeitsfeld für Außenstehende. Sie dienen auch als Leitlinien für die Selbstreflexion der MitarbeiterInnen, geben also Orientierung.
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